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Landkreise, Kommunen und Wirtschaft fordern zügigen Weiterbau der B 169

Am 2. Dezember 2025 trafen sich auf Einladung des Vereinigten Wirtschaftsforums Region Riesa die Landräte der Landkreise Meißen und Mittelsachsen sowie verschiedene (Ober-)Bürgermeister und Unternehmer der Region, um gemeinsam den aktuellen Stand des Weiterbaus der Bundesstraße 169 zu diskutieren.

Um gleichwertige Lebensverhältnisse in Bezug auf Stadt und den ländlichen Raum sowie eine wirtschaftliche Entwicklung zu ermöglichen, bedarf es einer leistungsfähigen Infrastruktur. Der bedarfsgerechte Ausbau von Verkehrswegen gehört dazu. Seit vielen Jahren warten die Menschen und die Unternehmen in den Landkreisen Meißen und Mittelsachsen auf die Realisierung des Weiterbaus der B 169, um zum einen für die dringend erforderliche Entlastung in den Ortsdurchfahrten zu sorgen und zum anderen die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in den beiden Landkreisen durch den Lückenschluss zur Bundesautobahn 14 zu stärken. Derzeit finden bauvorbereitende Maßnahmen und archäologische Grabungen statt; der Beginn der Bauhauptleistungen für den gut acht Kilometer langen, dreispurigen Ausbau ist für 2026/2027 vorgesehen.

Kurt Hähnichen, Sprecher des Wirtschaftsforums, führt aus: „Zwar hat der Bund zwischenzeitlich weitere drei Milliarden Euro für Straßenbaugroßprojekte bereitgestellt, wovon auch der weitere Ausbau der B 169 im 3. Bauabschnitt profitiert. Offen ist indes noch die formelle Aufnahme in den
Straßenbauplan des Bundes. Das muss unverzüglich nachgeholt werden.“

Der Landrat des Landkreises Meißen, Ralf Hänsel, ergänzt: „Für die Menschen in den betroffenen Ortscha􀅌en und die wirtschaftliche Prosperität des Industriebogens im Landkreis Meißen ist die planmäßige Realisierung des 3. Bauabschnittes unabdingbar. Wir drängen auf eine rasche und zuverlässige Umsetzung des Straßenbauprojekts.“

Sven Krüger, Landrat von Mittelsachsen, unterstreicht diese Aussagen: „Der 3. Bauabschnitt ist ein erforderlicher und überfälliger Schritt - aber eine nachhaltige und spürbare Verbesserung tritt mit dem 4. Bauabschnitt und damit dem Lückenschluss zur BAB 14 ein. Unser erfolgreicher Landkreis Mittelsachsen mit seinen Menschen und seinen wirtschaftlich starken Unternehmen fordert die Fertigstellung der Planung des 4. Bauabschnittes und dessen Weiterbau ein. Bund und Land können sich unserer Unterstützung in diesem Prozess sicher sein.“

Im Ergebnis des Treffens fordern alle Beteiligten einhellig von Bund und Land:

  • nach der Aufnahme in den Straßenbauplan des Bundes die gemäß fortgeschriebener Kostenberechnung erforderlichen finanziellen Mittel zum Weiterbau des 3. Bauabschnitts der B 169 in den erforderlichen Jahresscheiben bereit- und in den Haushalt einzustellen,
  • die Linienbestimmungfür den 4. Bauabschnitt bis Ende 4. Quartal 2026 abzuschließen, damit zeitnah die Planung des Vorentwurfs beginnen und danach baldmöglichst auch das Planfeststellungsverfahren in Angriff genommen werden kann.

Unterzeichner der Pressemitteilung sind:

  • Ralf Hänsel - Landrat des Landkreises Meißen
  • Sven Krüger - Landrat des Landkreises Mittelsachsen
  • Marco Müller - Oberbürgermeister der Stadt Riesa
  • Dirk Zschoke - Bürgermeister der Gemeinde Stauchitz
  • Dirk Schilling - Bürgermeister der Gemeinde Jahnatal
  • Jörg Jeromin - Bürgermeister der Stadt Strehla
  • Lutz Thiemig - Bürgermeister der Gemeinde Glaubitz
  • Uwe Reinecke - ESF Elbe-Stahlwerke Feralpi GmbH
  • Rainer Chudy - Handelshof Riesa GmbH
  • Heiko Loroff - Sächsische Binnenhäfen Oberelbe GmbH
  • Kurt Hähnichen, Matthias Mückel und Wolf-Rüdiger Brautzsch - Vereinigtes Wirtschaftsforum Region Riesa

Zur Erläuterung: Die Forderung nach Aufnahme in den Straßenbauplan überschnitt sich zeitlich mit den Nachrichten aus Berlin – daher die Forderung, auch die Finanzierung zu sichern.


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