Knapp 200 Kameradinnen und Kameraden trainierten 2026 in der mobilen Brandübungsanlage
Vom 17. bis 22. August war erneut eine mobile Brandübungsanlage im Zentrum für Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises Meißen in Glaubitz im Einsatz. In ihr haben 186 Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus dem Landkreis Meißen sowie von der Werkfeuerwehr der Wacker Chemie AG trainiert. Zehn Kameradinnen und Kameraden kamen zum Training sogar aus der Gemeinde Reinsberg im Landkreis Mittelsachsen zum Üben nach Glaubitz.
Erstmalig war dieses Jahr ein Brandübungscontainer der Firma Blaul & Seifert GmbH vor Ort. In diesem konnte auf rund 42 Quadratmetern unter relativ realen Bedingungen ein Wohnungsbrand dargestellt werden. Aufgabe der Kameradinnen und Kameraden war es, taktisch korrekt im Brandraum vorzugehen, den Umgang mit dem Strahlrohr zu üben sowie das taktische Absuchen des Raumes nach vermissten Personen zu trainieren. Es konnten unter anderem eine Rauchgasdurchzündung, ein Fettbrand in der Küche sowie Möbelbrände simuliert werden.
„Das Training im Brandübungscontainer ist für junge Kameradinnen und Kameraden ebenso wichtig wie für erfahrene: als Wärmegewöhnungsübung sowie zum Sammeln und Festigen von Erfahrungen unter kontrollierten Bedingungen. Ziel ist es, dass bei einem realen Wohnungsbrand Handlungsabläufe so gefestigt sind, dass keine Kameradin und kein Kamerad vor einer ungewohnten Situation steht und sie wissen, was in bestimmten Lagen zu tun ist“, erläutert Kreisbrandmeister Thomas Fischer.
Damit stand zum nunmehr 17. Mal ein Brandübungscontainer im Landkreis Meißen für Übungen der Atemschutzträgerinnen und -träger der Feuerwehren zur Verfügung. Dankenswerterweise wurde dieser wieder durch die SachsenEnergie-Tochter SachsenNetze bereitgestellt, die damit die Ausbildung der Feuerwehren unterstützt. Ein Dank geht auch an die Kreisausbilder und natürlich an die Kameradinnen und Kameraden, die sich für dieses Training Zeit genommen haben.