Landrat Ralf Hänsel unterwegs in der Stadt Riesa
Erste Station beim Besuch von Landrat Ralf Hänsel in der Stadt Riesa war das Muskator-Gelände. „Das Areal des früheren Muskatorwerks liegt zentral in der Stadt Riesa und ist ein bedeutender Teil der Riesaer Wirtschaftsgeschichte. Damit beschäftigt die Zukunft des Areals die Riesaerinnen und Riesaer natürlich sehr“, führte Oberbürgermeister Marco Müller zu Beginn der Besichtigung ein.
Bildung, Verkehr und Wirtschaft an unterschiedlichen Orten verknüpft
Ein Teil des Geländes wurde von einem Investor erworben, einen weiteren Bereich will die Stadt Riesa selbst entwickeln. Teile des ehemaligen Betriebsgeländes stehen zudem unter Denkmalschutz. Mit dem WGR-Geschäftsführer Roland Ledwa ging es hoch hinaus. „Vom Dach des Gebäudes bietet sich tatsächlich ein wunderbarer Blick über Riesa bis nach Zeithain. Vielleicht eine Idee für eine zukünftige Nutzung“, brachte Landrat Ralf Hänsel ins Spiel.
Wie beim vergangenen Besuch in Riesa stand die Oberschule am Merzdorfer Park erneut auf der Agenda. Damals war eine Verbesserung der Bustaktungen zu Unterrichtsbeginn und -ende Wunsch der Schulleitung und der Stadtspitze. „Diese Anpassungen sind mittlerweile umgesetzt“, informierte Landrat Ralf Hänsel.
„Anpassungen der Busfahrzeiten zur dritten Unterrichtsstunde sowie nach der sechsten und siebenten Stunde wären jetzt noch das i-Tüpfelchen für die Schülerinnen und Schüler, die zu einem erheblichen Teil auch außerhalb von Riesa wohnen“, äußerte Oberbürgermeister Marco Müller vorsichtig. Da der ÖPNV ein sehr komplexes und fein abgestimmtes System ist und Fahrpläne auch auf den Zugverkehr angepasst werden, konnte Landrat Ralf Hänsel für weitere Anpassungen allerdings keine Zusage machen: „Es besteht natürlich das Angebot, dass sich die Schulleitung mit der VGM und den Verantwortlichen im Sachgebiet ÖPNV und Schülerbeförderung des Landratsamtes zusammenfindet und noch einmal die Problematik und mögliche Lösungen bespricht.“
Weiter ging es mit dem Thema Bildung im Beruflichen Schulzentrum für Technik und Wirtschaft (BSZ TW). Zusammen mit der stellvertretenden Schulleiterin Anja Gottschaldt und drei Fachbereichsleitern gab es eine Führung durch die Schule in Trägerschaft des Landkreises Meißen. Dabei standen neben dem Bereich der Stahlbearbeitung auch die erst vor Kurzem neu eingerichteten Elektro-Fachkabinette auf dem Programm. „Der gesamte Schulkomplex ist natürlich sehr beeindruckend und die Schule zieht viele junge Menschen in die Stadt Riesa“, erklärte Oberbürgermeister Marco Müller.
„Da ich zum Tag der offenen Tür und der Ausbildungsbörse im BSZ TW leider nicht persönlich vorbeikommen kann, war das eine gute Gelegenheit, die Schule und unsere Investitionen in Augenschein zu nehmen. Für die Veranstaltung am 25. November wünsche ich den Machern viel Erfolg und eine hohe Besucherzahl“, so Landrat Ralf Hänsel abschließend.