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S 32: Geänderte Verkehrsführung für LKW in Lommatzsch

Ab 7. September gilt in Lommatzsch eine geänderte Verkehrsführung für den Schwerlastverkehr. Im Rahmen eines Verkehrsversuchs sollen die in Nord-Süd-Richtung verlaufenden innerörtlichen Straßen vom LKW-Verkehr entlastet werden. 

Insbesondere die Königstraße und die Kornstraße sollen geschützt werden. Sie sind geprägt durch geringe Fahrbahnbreiten, enge Gehwege und eine dichte Bebauung. Die Kornstraße wird zudem als Schulweg für die Schülerinnen und Schüler der Oberschule Lommatzscher Pflege genutzt. Der Verkehrsversuch im Auftrag der Niederlassung Meißen des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr ist zunächst auf ein Jahr befristet.

Der Versuch sieht vor, dass LKW die Königstraße in Richtung Norden nicht mehr befahren dürfen. Stattdessen wird der Schwerlastverkehr über die neue Ortsumfahrung auf der S 32 bis zum Kreisverkehr am Ortsausgang in Richtung Meißen geführt. Von dort werden die Fahrzeuge auf die Meißner Straße und anschließend als Rechtsabbieger über die Domselwitzer Straße und die Weissacher Straße zur S 85 in Richtung Riesa geleitet. Damit der Ringverkehr für LKW funktioniert, wird die Weissacher Straße in der Gegenrichtung für den LKW‑Verkehr gesperrt. Zusätzlich gilt ein LKW‑Verbot entlang der Nossener Straße in Richtung Riesa, um Durchfahrten durch die Innenstadt und die Kornstraße zu verhindern.

Die Umsetzung erfolgt über eine entsprechende Umleitungsbeschilderung. Die Verkehrszeichen und Plantafeln werden voraussichtlich ab 7. September aufgestellt. Dadurch kann es zu punktuellen Fahrbahneinschränkungen in und um Lommatzsch kommen. Der Aufbau erfolgt als Tagesbaustelle. Eine gesonderte Umleitung ist nach derzeitigem Stand nicht erforderlich.

Die Kosten betragen rund 40.000 Euro. Sie werden vom Freistaat Sachsen mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes finanziert.

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die geänderte Verkehrsführung sowie um eine besonders umsichtige Fahrweise im Bereich der betroffenen Straßen.

Pressemitteilung des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr


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