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Afrikanische Schweinepest

Nachfolgend veröffentlicht das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt (LÜVA) die aktuellsten Meldungen und wichtige Informationen zur Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Landkreis Meißen.

Aktuelle Meldungen

Aktuelle Fallzahlen, Restriktionszonen, Maßnahmen und Informationen:

Sperrbezirke auf einen Blick

Sperrzonen und Kerngebiet der Afrikanischen Schweinepest in Sachsen

Allgemeinverfügungen

Aufgrund von ASP-Fällen bei Wildschweinen im Landkreis Meißen hat die Landesdirektion Sachsen (LDS) folgende Allgemeinverfügungen erlassen:

Stand: 18.07.2022

Sie haben ein verendetes Wildschwein gefunden?

Fundort eines verendeten oder krank erlegten Wildschweines dem LÜVA übermitteln

  • Öffnen Sie auf Ihrem Android-Smartphone oder -Tablet die App Google Maps.
  • Der blaue Punkt markiert Ihren aktuellen Standort.
  • Wenn Sie keinen blauen Punkt sehen, tippen Sie unten das Symbol Standort.
  • Tippen Sie auf den blauen Punkt, bis sich das Info-Fenster öffnet.
  • Jetzt tippen Sie auf „Standort teilen" und wählen aus der Liste „E-Mail“ aus. Senden Sie die Koordinaten mit Ihrem Vor- und Zunamen, Anschrift und Telefonnummer an lueva@kreis-meissen.de.

Hinweis: Sie müssen mit ihrem Google-Konto angemeldet sein, um die Funktion "Standort teilen" nutzen zu können. 

Falls Sie nicht angemeldet sind, können Sie sich die Koordinaten des Standortes anzeigen lassen, notieren und dann an das LÜVA übermitteln:

  • Zoomen Sie auf den blauen Punkt.
  • Tippen Sie solange auf den blauen Punkt, bis er durch eine rote Fahne markiert ist.
  • Lesen Sie im Feld am oberen Kartenrand die Koordinaten ab, zum Beispiel 51.298919, 13.538004 (Dezimalgrad, erster Wert = nördliche Breite, zweiter Wert = östliche Länge)

Fundort über das Tierfund-Kataster übermitteln

Das Tierfund-Kataster ermöglicht eine bundesweit einheitliche und standortgenaue Erfassung von Wildunfällen und anderen Tierfunden. So ist es auch möglich den Fund verendeter Wildschweine zu übermitteln.

Eine mobile Eingabe der Funde per Smartphone ist über die Tierfund-Kataster-App (Download im App-Store von Apple und Google Play) möglich.

In Abstimmung mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft werden die Daten zu Totfunden bei Wildschweinen an das zuständige Veterinäramt weitergeleitet, um gegebenenfalls im Rahmen einer ASP-Früherkennung geeignete Maßnahmen ergreifen zu können.

Dieses Meldesystem dient der Vereinfachung der Meldewege zwischen Finder und zuständiger Behörde.


Informationen für Schweinehalter

Zuchtschweine, Nutzschweine oder Schlachtschweine aus der Sperrzone II in das Inland verbringen

Unter welchen Voraussetzungen erfolgt eine Genehmigung durch das LÜVA?


Informationen für Jagdausübungsberechtigte

Kadaversammelpunkte

Zentrale Kadaversammelpunkte im Landkreis Meißen

Im Gefährdeten Gebiet (Sperrzone II) gefundene Wildschweine (Fallwild, Unfallwild) sowie krank erlegte Wildschweine sind über die zentralen Kadaversammelpunkte zu entsorgen. Dies gilt auch für gesund erlegte Wildschweine, welche durch den Jagsausübungsberechtigten (JAB) nicht angeeignet werden.

Bei Aneignung von in der Sperrzone II erlegten Wildschweinen darf der Aufbruch grundsätzlich nur am Standort der Wildkammer erfolgen.

Der Aufbruch und die Schwarte von erlegten Wildschweinen aus dem Landkreis Meißen sind über die zentralen Kadaversammelpunkte zu entsorgen.

Es ist darauf zu achten, dass jeglicher Transport auslaufsicher stattfindet und Untergrund und Arbeitsmittel im Nachgang gereinigt und desinfiziert werden.

Bitte beachten Sie die Vorgaben zur Melde- und Untersuchungspflicht.

Untersuchung, Meldung und Entsorgung von Wildschweinen

Das LÜVA Meißen ist beim Auffinden von Fallwild/Unfallwild sowie erlegten Stücken, die mit bloßem Auge erkennbare Krankheitserscheinungen zeigen („krank erlegt“), telefonisch (03521 725-3502) oder per-E-Mail (lueva@kreis-meissen.de) zu informieren.

Gesund erlegte Wildschweine

  • ein rotes und ein graues Blutröhrchen
  • bei ungenügender Menge an Blut zuerst oder ausschließlich das rote Blutröhrchen
  • Probenbegleitschein und Antrag zur Auszahlung der Aufwandsentschädigung zur Untersuchung von Schwarzwild
  • Aufwandsentschädigung in Höhe von 50 Euro je Wildschwein bei auswertbarer Probe

Krank erlegte Wildschweine

  • ein rotes und ein graues Blutröhrchen
  • bei ungenügender Menge an Blut zuerst oder ausschließlich das rote Blutröhrchen
  • Probenbegleitschein und Antrag zur Auszahlung der Aufwandsentschädigung zur Untersuchung von Schwarzwild
  • Entsorgung des Tierkörpers erst nach Rücksprache mit dem LÜVA Meißen
  • Aufwandsentschädigung in Höhe von 30 Euro je Wildschwein

Verendet aufgefundene (Fallwild, Unfallwild) Wildschweine

  • eine Tupferprobe
  • Probenbegleitschein (Wichtig: Vermerk "Tupfer" im Feld "Beschreibung ...", Nummer der Wildmarke auf Probenbegleitschein und Probengefäß notieren) und Antrag zur Auszahlung der Aufwandsentschädigung zur Untersuchung von Schwarzwild
  • Entsorgung des Tierkörpers erst nach Rücksprache mit dem LÜVA Meißen
  • Aufwandsentschädigung in Höhe von 30 Euro je Wildschwein

Probenannahme sowie Bereitstellung von Probengefäßen und Probenbegleitscheinen

  • Großenhain, Remonteplatz 8, Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramtes (Öffnungszeiten siehe Ende der Seite)
  • Meißen, Dresdner Straße 25, Zugang über Kellertreppe im Hof des Gebäudes, Montag und Donnerstag 07:30 bis 09:00 Uhr
    Achtung: Aktuell ist aufgrund von Baumaßnahmen in Meißen keine Annahme möglich!

Telefon: 03521 725-3513 oder -3522

Kadaversammelpunkte

Kadaversammelpunkte im Landkreis Meißen

Tierkörperbeseitigungsanstalt Lenz (TBA)

Staudaer Weg 1
Ortsteil Lenz
01561 Priestewitz

Telefon: 035249 735-0
Telefax: 035249 735-25
E-Mail: info@tba-sachsen.de

Öffnungszeiten: wochentags 08:00 - 16:00 Uhr

Merkblatt zur Desinfektion

Verfahrensweise zur Anzeigepflicht und Mitwirkung der Jagdausübungsberechtigten

In Bezug auf die Allgemeinverfügung der Landesdirektion Sachsen zur Anzeigepflicht und Mitwirkung der Jagdausübungsberechtigten hat das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt für den Landkreis Meißen folgende Verfahrensweise festgelegt:

  • Die Anzeige von verendet aufgefundenen (Fall-und Unfallwild) sowie krank erlegten Wildschweinen erfolgt unter Angabe der Geodaten am auf den Fund- beziehungsweise Erlegetag folgenden Arbeitstag beim Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt Meißen.

  • Die Jagdausübungsberechtigten entnehmen bei oben angegebenen Wildschweinen an Ort und Stelle sofort Proben. Dabei sind bei Unfall- und Fallwild Tupferproben und bei krank erlegten Wildschweinen Blutproben zu entnehmen. Die Tupfer und Blutprobenröhrchen mit den dazu gehörigen Probenbegleitscheinen sind im Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt Meißen erhältlich und werden am folgenden Arbeitstag dort abgegeben. Die Proben werden von dort zur Untersuchung an die Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen Sachsen weitergeleitet.

Die Entsorgung der Tierkörper (Fallwild, Unfallwild, krank erlegte Wildschweine) an einem Kadaversammelpunkt oder der Tierkörperbeseitigungsanstalt erfolgt erst nach Rücksprache mit dem LÜVA Meißen.

  • Für die Anzeige von verendet aufgefundenen (Fall- oder Unfallwild) oder krank erlegten Wildschweinen erhält der Jagdausübungsberechtigte auf Antrag eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 30 Euro je Wildschwein. Darüber hinaus erhält er für die Mitwirkung bei der sachgerechten Bergung des Tierkörpers und sicheren Zuführung zur unschädlichen Beseitigung durch die Tierkörperbeseitigungsanstalt (TBA) eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 30 Euro je Wildschwein.

  • Die Jagdausübungsberechtigten haben jedes gesund erlegte Wildschwein unverzüglich mit einer Wildmarke zu kennzeichnen, Blutproben für die virologischen Untersuchungen zu entnehmen und einen Probenbegleitschein auszufüllen. Das Probenmaterial ist am darauffolgenden Wochentag innerhalb der Dienstzeit dem LÜVA zu übergeben.

  • Ein Inverkehrbringen des Wildbrets von Wildschweinen darf erst nach Vorlage des negativen virologischen Untersuchungsbefundes erfolgen. Die Freigabe des Wildbrets erfolgt analog der Verfahrensweise bei der Untersuchung auf Trichinen. Bei Vorlage eines positiven virologischen Befundes wird der Jagdausübungsberechtige durch das LÜVA auf ASP unverzüglich informiert.

  • Für die Erfüllung der Pflichten zur Kennzeichnung, Probeentnahme, Ausfüllen eines Begleitscheines und Probenübergabe wird eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 50 Euro je Wildschwein gewährt. Der Antrag auf Aufwandsentschädigung ist beim LÜVA unter Nutzung des bereitgestellten Formulares zu stellen. Die Aufwandsentschädigung wird nur einmal pro Wildschwein gezahlt.


Formulare


Links

Kontakt

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