Verkehrsgesellschaft Meißen startet in die Elektromobilität
Die Verkehrsgesellschaft Meißen (VGM) hat einen wichtigen Schritt in Richtung nachhaltiger Mobilität vollzogen und ihre ersten sechs Elektro‑Kleinbusse in Betrieb genommen. Die Fahrzeuge konnten dank Fördermitteln des Freistaates Sachsen angeschafft werden und markieren den Beginn der Elektrifizierung des straßengebundenen öffentlichen Personennahverkehrs im Landkreis Meißen.
Sechs Elektro‑Kleinbusse dank Fördermitteln in Betrieb genommen
„Die VGM konnte die neuen E‑Busse nur dank der Förderung durch den Freistaat Sachsen anschaffen – sowohl bei der Fahrzeugbeschaffung als auch beim Bau der Ladeinfrastruktur“, sagt Jens Dehnert, Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft Meißen. Bereits Mitte August 2024 hatte das Unternehmen die entsprechenden Fördermittelbescheide für die sechs Elektro‑Kleinbusse erhalten.
Vier Fahrzeuge stammen vom Hersteller ALTAS, zwei weitere Kleinbusse von Mercedes-Benz. Mit ihrer Inbetriebnahme setzt die VGM einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu einem nachhaltigeren und klimafreundlicheren ÖPNV im Landkreis.
„Der Landkreis treibt mit seiner Verkehrsgesellschaft die Umstellung des Öffentlichen Personennahverkehrs auf alternative Antriebe konsequent voran. Einen großen Schritt haben wir bereits mit der Umstellung des Fährverkehrs über die Elbe getan. Die neuen E‑Fahrzeuge sind nun der Einstieg in die Elektromobilität im straßengebundenen ÖPNV unserer Region. Die beiden Mercedes‑Benz‑E‑Kleinbusse kommen beim Bürgerbus in der Lommatzscher Pflege und in Käbschütztal zum Einsatz. Über dieses ehrenamtliche Engagement sind wir sehr froh und unterstützen den Bürgerbusverein finanziell“, betont Landrat Ralf Hänsel.
Die vier ALTAS‑Elektrobusse des Typs Novus City V7 werden künftig auf besonders sensiblen innerstädtischen Linien genutzt – vor allem dort, wo enge Straßenverhältnisse besondere Anforderungen an die Fahrzeuge stellen. Dazu zählen unter anderem:
- die Stadtbuslinie E – Stadtrundfahrt Meißen
- die Linie 476 zwischen Radebeul‑Kötzschenbroda und Dresden‑Trachau
Darüber hinaus werden die Busse flexibel auf Linien mit geringem Fahrgastaufkommen eingesetzt und ermöglichen so einen wirtschaftlichen und umweltschonenden Betrieb.
Oberbürgermeister Markus Renner unterstreicht die Bedeutung für die Stadt Meißen: „Der Citybus ist seit 32 Jahren ein wichtiger Bestandteil der touristischen Infrastruktur und garantiert die Erreichbarkeit unserer zentralen touristischen Ziele wie Burg, Manufaktur und Altstadt. Umso mehr freue ich mich, dass die neuen E‑Busse künftig auf der traditionsreichen Linie zum Einsatz kommen und unsere Innenstadt von Lärm und Abgasen entlasten. Ich danke allen, die an dieser Entscheidung beteiligt waren.“
Die Elektrobusse bringen zahlreiche Vorteile mit sich:
- keine CO₂‑Emissionen während der Fahrt
- deutlich geringere Geräuschentwicklung
- effizientere Energienutzung
- langfristig kostengünstiger Betrieb trotz höherer Anschaffungskosten
Pressemitteilung der Verkehrsgesellschaft Meißen mbH