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Landkreis Meißen und Rems-Murr-Kreis im Erfahrungsaustausch

Ziel von Partnerschaften ist es, sich gegenseitig zu helfen und über Erfahrungen auszutauschen. Dies leben der Landkreis Meißen und sein Partnerlandkreis in Baden-Württemberg: der Rems-Murr-Kreis. So trafen sich Vertreter aus dem Bereich des Brand- und Katastrophenschutzes beider Landkreise in dieser Woche im neuen Zentrum für Brand- und Katastrophenschutz (ZBK) des Landkreises Meißen in Glaubitz.

Landrat Ralf Hänsel begrüßt die Gäste im Zentrum für Brand- und Katastrophenschutz

Landrat Ralf Hänsel ließ es sich dabei nicht nehmen, die Gäste persönlich zu begrüßen und einen gewinnbringenden Austausch zu wünschen. Im Gegenzug richtete Stefan Hein, Dezernent Technik im Landratsamt des Rems-Murr-Kreises, herzliche Grüße von Landrat Dr. Richard Sigel aus. Mit ihm waren Pascal Dölle (Kreisbrandmeister und Leiter des Amtes für Brand- und Katastrophenschutz), Christian Köder (Leitender Hauptbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Fellbach) und Georg Spinner (Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Rems-Murr e. V.) angereist.

Bereits bei der Vorstellung der Struktur des Amtes für Brand-, Katastrophenschutz und Rettungswesen des Landkreises Meißen durch Amtsleiter Ronald Voigt begann ein reger Austausch über unterschiedliche Strukturen, gleiche Herausforderungen und ähnliche Vorgehensweisen. Im Anschluss stand ein Rundgang durch das erst im vergangenen Jahr neu eröffnete ZBK auf dem Programm. Im Mittelpunkt des Interesses: die Atemschutzübungsstrecke und die Atemschutzwerkstatt.

Am Nachmittag warf Kreisbrandmeister Thomas Fischer dann einen Blick zurück auf den Waldbrand in der Gohrischheide im Sommer 2025. Auch eine Vorstellung des KriKom-LK-MEI-Projektes durfte an diesen Tag nicht fehlen. Projektkoordinatorin Maria Fischer stellte dem Partnerlandkreis die technische Lösung für den Fall eines Blackouts vor. Das nutzerzentrierte technische Ökosystem ist bewusst nicht als Insellösung für den Landkreis Meißen konzipiert, sondern so angelegt, dass es von anderen Landkreisen und Kommunen adaptiert und weiterentwickelt werden kann. Umso mehr freuten sich die Projektkoordinatorin und ihr Team über das große Interesse des Rems-Murr-Kreises am KriKom-Projekt.

Darüber hinaus wurde das Konzept des Bevölkerungsschutztages vorgestellt. Ziel dieser Veranstaltung ist es, die Bevölkerung für Krisen- und Katastrophensituationen zu sensibilisieren sowie die individuelle und gesellschaftliche Resilienz zu stärken. Auch dieses Konzept ist so gestaltet, dass es problemlos auf andere Landkreise übertragbar ist. Der nächste Bevölkerungsschutztag im Landkreis Meißen findet übrigens am 26. September 2026 statt.

Vor der Heimreise besuchten die Gäste am Vormittag des zweiten Tages noch das Sächsische Feuerwehrmuseum in Zeithain.


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