Auftakt im Ochsenbusch: 98 Grundschülerinnen und -schüler eröffnen die 27. sächsischen Waldjugendspiele in Raden
Fröhliches Kinderlachen schallte Ende April durch den Ochsenbusch in Raden. 98 Drittklässler der Grundschulen Gröditz und Zabeltitz machten das Waldgebiet zum lebendigen Klassenzimmer. Sie bestritten den sachsenweit ersten Termin der diesjährigen Waldjugendspiele (WJS) im Forstbezirk Dresden und gaben damit den Startschuss für die traditionsreiche sächsische Umweltbildungsveranstaltung.
Die Waldjugendspiele finden in diesem Jahr bereits zum 27. Mal im Freistaat Sachsen statt. Für die Kinder aus Gröditz und Zabeltitz bedeutete es: Raus aus dem Schulgebäude und rein in die Natur. Auf einem speziell vorbereiteten Parcours im Ochsenbusch machten sich die Schülerinnen und Schüler spielerisch mit dem Lebensraum Wald vertraut. An verschiedenen Stationen vermittelten die Förster und Waldarbeiter praktisches Wissen über Pflanzen und Tiere. Die Kinder lernten dabei nicht nur die Bewohner des Waldes kennen, sondern erfuhren auch hautnah, warum der Wald für uns Menschen lebenswichtig ist und wie wichtig seine Pflege und Erhaltung sind. Das Projekt stärkt gezielt die Akzeptanz für eine nachhaltige Forstwirtschaft beim Nachwuchs.
Der Erlebnistag in Raden bildete den Auftakt für eine sachsenweite Reihe, bei der in diesem Jahr 66 Termine in ganz Sachsen angeboten werden. Rund 5.400 Schülerinnen und Schüler nehmen insgesamt im Jahr 2026 teil. Seit 1999 haben bereits 137.000 Schulkinder dieses Angebot genutzt. Traditionell werden die Waldjugendspiele des Forstbezirkes Dresden gemeinsam durch Sachsenforst und die untere Forstbehörde des Landkreises Meißen durchgeführt.