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Landkreis Meißen tritt der K4K eG bei: gemeinsam für die Digitalisierung in kommunaler Hand

Der Landkreis Meißen ist Mitglied der K4K - Kompetenz für kommunale Innovation und Digitalisierung eG geworden und reiht sich damit in eine bundesweit wachsende Gemeinschaft von über 40 kommunalen Organisationen ein, die ihre Digitalisierung gemeinsam und in kommunaler Verantwortung gestalten. Der Kreistag hatte den Beitritt am 4. Juni 2026 beschlossen.

Die K4K eG ist eine interkommunale, genossenschaftlich organisierte und mitgliedergeführte Kompetenzstelle. Ihr Ziel: Lösungen für Digitalisierung, Innovation und Organisationsentwicklung einmal gemeinsam zu entwickeln und vielen Mitgliedern zugänglich zu machen – statt sie in jeder Kommune einzeln und mehrfach zu beschaffen. Ein besonderer Vorteil der genossenschaftlichen Struktur: Mitglieder können die K4K im Inhouse-Verhältnis direkt beauftragen, ohne eigenes Vergabeverfahren.

Zum Beitritt erklärt die stellvertretende Landrätin Janet Steinbach-Putz: „Die Digitalisierung ist eine zentrale Voraussetzung für die Handlungsfähigkeit kommunaler Verwaltungen. Ohne digitale Lösungen werden sich Kernaufgaben der Verwaltung zukünftig weder in der erforderlichen Geschwindigkeit noch in der notwendigen Qualität erfüllen lassen. Als Priorität wurde in der Digitalisierungsstrategie der Einsatz von KI (insbesondere Chatbots) in publikumsintensiven Bereichen festgelegt. Mit dem Beitritt zur K4K – übrigens als erster Landkreis in Sachsen – können wir den dort entwickelten kommunalen Chatbot zunächst im Jobcenter einsetzen.“

Für die K4K eG betont Maximilian Großmann, Vorstandsvorsitzender: „Wir freuen uns sehr, den Landkreis Meißen in unserer Genossenschaft willkommen zu heißen. Digitalisierung gelingt dort am besten, wo Kommunen ihre Kräfte bündeln, voneinander lernen und Lösungen gemeinsam tragen. Genau dafür steht unser genossenschaftliches Modell. Mit dem Landkreis Meißen wächst unsere Gemeinschaft nun auch in Sachsen.“

Die K4K unterstützt kommunale Organisationen bundesweit bei Digitalisierung, Innovation und Organisationsentwicklung. Als mitgliedergeführte Genossenschaft bündelt sie Kompetenzen und entwickelt gemeinsame Lösungen, die ihre Mitglieder im Inhouse-Modell direkt nutzen können. Dazu zählt eine genossenschaftliche Chatbot-Plattform, über die Kommunen bundesweit KI-gestützte Assistenten für die Kommunikation mit Bürgerinnen und Bürgern betreiben, ebenso wie die Begleitung großer interkommunaler KI-Vorhaben. Darunter aktuell der „KI_Hub Kommunal“: ein gemeinschaftliches Projekt mit 15 beteiligten kommunalen Organisationen.  Weitere Informationen unter www.k4k-eg.de.


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